Das „Corpus Tibullianum“ in Russland

Das „Corpus Tibullianum“ in Russland

Constanze Wünscher

Das „Corpus Tibullianum“ in Russland

Zur produktiven Rezeption der römischen Liebeselegie in der russischen Lyrik zu Beginn des 19. Jahrhunderts

Ost-West-Express. Kultur und Übersetzung, Band 28

ISBN
978-3-7329-0347-4 9783732903474
Erschienen
2017
Sprache
Deutsch
Bindung
Taschenbuch, broschiert
Seiten
384
Format
14,8 × 21,0 cm (B × H)
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Preis
68,00 €

Zum Inhalt

Das Corpus Tibullianum gelangt im 18. Jahrhundert über die französische Literatur in das Blickfeld russischer Dichter-Übersetzer. Eine wahre Blütezeit erlebt die produktive russische Tibull-Rezeption in den Jahren von 1794 bis 1831. Wie sich die Dichter-Übersetzer die Textvorlage zunehmend kreativ aneignen und wie sie sich damit auseinandersetzen, zeigt Constanze Wünscher anhand von Reminiszenzen und Allusionen auf das Corpus in russischen Gedichten und (lyrischen) Übersetzungen unterschiedlicher Spielarten. Die untersuchten Texte stammen von namhaften russischen Lyrikern wie Puškin, Lermontov, Batjuškov und Fet, aber auch von heute weitgehend vergessenen Autoren wie Anastasevič und Olin.

Autorin

Constanze Wünscher hat nach ihrem Latein-, Russisch- und Sportstudium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena dort russische Literaturwissenschaft unterrichtet. Derzeit lehrt sie an einem Gymnasium in Thüringen. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der russischen Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts.