Das Kantorat des Ostseeraums im 18. Jahrhundert

Das Kantorat des Ostseeraums im 18. Jahrhundert

Joachim Kremer (Hg.), Walter Werbeck (Hg.)

Das Kantorat des Ostseeraums im 18. Jahrhundert

Bewahrung, Ausweitung und Auflösung eines kirchenmusikalischen Amtes

Greifswalder Beiträge zur Musikwissenschaft, Band 15

ISBN
978-3-86596-060-3 9783865960603
Erschienen
2007
Sprache
Deutsch
Bindung
Taschenbuch, broschiert
Format
14,8 × 21,0 cm (B × H)
Zitieren
Preis
39,80 €

Zum Inhalt

Die Musikgeschichte der evangelisch-lutherischen Gebiete war seit der Reformation vom Wirken städtischer Kantoren geprägt. Ihr Amt als Lehrer und Musiker wurzelte im Grenzbereich von Kirche, Stadt und Schule. Die strukturellen Veränderungen dieser Institutionen im 18. Jahrhundert erfassten auch die Grundlagen des Kantorats, veränderten es und trugen in vielen Orten zu seinem Untergang bei.

Im vorliegenden Band werden anhand zahlreicher Fallstudien einzelne Entwicklungen nachgezeichnet, die zugleich die jeweiligen lokalen Möglichkeiten und Notwendigkeiten im Umgang mit dem überkommenen Amt spiegeln. An der Fülle der dargebotenen Erscheinungsformen lässt sich der Prozess der sogenannten „Verbürgerlichung der Kunst“ (E. Balet/E. Rebling) unmittelbar ablesen.

Autorinnen und Autoren

Lars Berglund, Gesa Brümmel, Beate Bugenhagen, Kathrin Eberl, Axel Fischer, Jürgen Heidrich, Karl Heller, Harald Herresthal, Joachim Kremer, Michael Kube, Jerzy Marian Michalak, Jürgen Neubacher, Andreas Waczkat, Lutz Winkler