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Es sind zentrale Fragen der Weltgeschichte, die Martin Freksa hier in vier Essays diskutiert. Er thematisiert das sich wandelnde Geschichtsverständnis und dessen Folgen. Dabei verbindet er geschickt theoretische Überlegungen mit konkreten Themen aus Geschichte und Gegenwart. Beginnend bei der Frühgeschichte verknüpft Freksa Erkenntnisse aus Religionswissenschaften, Geographie und Geschichte zur Diskussion um Platons Atlantis. Ein weiterer Essay widmet sich der historischen und geografischen Entwicklung des Patriarchats, matriarchalen Gegenentwürfen und der kritischen Hinterfragung beider Begriffe. In einem dritten Text zeichnet der Autor die Chronologie des Nahostkonflikts nach und diskutiert mögliche Auswege. Abschließend wendet er den Blick nach Europa. Hier stehen das Stocken der europäischen Integration seit 2008 und daraus resultierende Zukunftsfragen im Mittelpunkt.