Marlis Heyer ist in der märkischen „Streusandbüchse“ zwischen Kiefernwäldern und Seen aufgewachsen. Nach einem Freiwilligen Ökologischen Jahr studierte sie Europäische Ethnologie und Slawistik in Berlin, Posen und Warschau und wandte sich der gesellschaftswissenschaftlichen Erforschung von Mensch-Umwelt-Beziehungen zu. Nach Forschungen zur „Rückkehr der Wölfe“ an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und damit verbundenen Studien in der Lausitz wechselte sie in die Praxis und ist seit 2021 für einen Umweltverband tätig.