Zum Inhalt
Thorsten Schulte lädt zu einer sehr persönlichen literarischen Reise.
Er stellt Bücher vor, die die großen Konflikte der Gegenwart aufgreifen – die bedrohliche Spaltung der Gesellschaft sowie die immer schwierigere Suche nach Halt. Angesichts menschengemachter Katastrophen, der Klimakrise und der fortschreitenden Zerstörung von Lebensräumen, wird Hoffnung zur Herausforderung. Seine Essays und Rezensionen blicken auf Franz Kafka, Han Kang, Dmitrij Kapitelman, Dai Sijie, Serhij Zhadan und auf moderne Lyrik – für Schulte ein Anker. Er geht den Fragen nach: Was macht die Identität eines Menschen aus? Und wie kann man eine gespaltene Gesellschaft zu einer neuen Gemeinsamkeit führen? Bei der Suche nach Antworten hält er sich auch selbst den Spiegel vor. In seinen Essays geht es um Echos aus der Kindheit, Hörspiele, Musik und darum, dass sich alles ändert – in unserem Innersten wie in der Welt um uns herum. Nur die Suche darf niemals enden.
Eine Liebeserklärung an die Literatur, verwoben mit der Entscheidung weiterzugehen, neugierig zu bleiben und zu lesen.