Zum Inhalt
Wie verändern sich politische Kultur und Widerstand sowie Wege nachhaltiger Entwicklung in der slavischsprachigen Welt? Worin liegen die Ursachen? Und was bedeutet das für die Forschung? Die Beiträge in diesem Band zeigen, dass die Slavistik zunehmend transnationale Austauschprozesse sowie die gesellschaftliche Wirkung von Literatur und Kultur in den Blick nimmt und dabei vielfältige interdisziplinäre Zugänge nutzt, z. B. klassische literaturwissenschaftliche Ansätze, gattungstheoretische Perspektiven sowie Konzepte aus Gender und Queer Studies, Intertextualitäts- und Intermedialitätsforschung. Die Autorinnen und Autoren analysieren soziokulturelle Dynamiken in Belarus, Bosnien, Bulgarien, Kroatien, Polen, Russland, Serbien, Slowenien, der Ukraine und Ungarn. Ihr Fokus liegt auf Literatur, Theater, Street Art und digitalen Formaten. Sie diskutieren Themen wie den russisch-ukrainischen Krieg, Migration, Geschlechterrollen, Macht- und Identitätskonstruktionen sowie Übersetzung und Rezeption. Der Band skizziert so zentrale Trends zukünftiger Forschung.