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Die Beiträge von Band 18 fallen in den Bereich der Religionswissenschaft (Jaina-Literatur) und der Kunstgeschichte. Vier Aufsätze befassen sich mit dem Thema der Gewaltlosigkeit im Jainismus und sollten ursprünglich als Teile eines Sammelbandes zur Gewaltlosigkeit in den indischen Religionen veröffentlicht werden (Hamburger Konzept). Autoren sind Colette Caillat † (Paris), Jozef Deleu † (Gent), Adelheit Mette (München) und Klaus Bruhn (Berlin). Der Beitrag von Peter Flügel (London) behandelt jainistische Kirchengeschichte (nordindische Tradition der „Sthanakavasi“). Es folgen zwei Beiträge zur indischen bzw. tibetischen Kunst. Martina Stoye (Berlin) untersucht am Beispiel eines Architekturornaments den Einfluss der hellenistischen und römischen Kunst auf die frühe indische Kunst. Bruno Galasek (Bonn) behandelt Geschichte (Legende) und Ikonographie des tibetischen Heiligen Padmasambhava in Verbindung mit der Ikonographie und Ideologie eines tibetischen Gottes (Rudra).