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Wie umfassend die geistige Welt war, in der Robert Schumann lebte und wirkte, ist erst ansatzweise erschlossen. Und so häufig seine weitreichenden Beziehungen zu Dichtern und Komponisten benannt werden und so oft der Einfluss biographischer Konstellationen auf seine Musik behauptet wird, so selten sind Nachweise im Werk. Hier versucht der vorliegende Band anzusetzen: mit gattungsgeschichtlichen Studien, Essays über die Relevanz bedeutender Zeitgenossen oder dem Versuch einer grundlegenden Neubewertung des Spätwerks. Wie stark das Bild des Komponisten durch die Rezeptionsgeschichte geprägt ist, wird in einem umfangreichen Forschungsbericht sowie weiteren Fallstudien deutlich. Zeittafel, Werkverzeichnis und Bibliographie bieten darüber hinaus Basisinformationen zu Leben, Werk und Wirkung.