Contents
Personalbibliographien sind nachweisende und katalogisierende Verzeichnisse, die sich auf eine bestimmte Person konzentrieren und sowohl deren veröffentlichte Werke als auch die Literatur über diese Person ihr und Werk sammeln. Sie verbinden biographische Angaben mit einer möglichst vollständigen Liste von Quellen zu einem Autor, in diesem Fall zu Jacques Derrida (1930–2004), der ein umfangreiches Werk, das in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde, hinterließ. Allein in deutscher Sprache liegen zweihundertsiebzig Quellen in Form von Aufsätzen und Auszügen, Büchern und Filmen, Dokumenten und Essays, Gesprächen und Interviews, Schriften und Seminaren, Vorträgen und Vorlesungen vor. Die Auflistung und Kommentierung der Primärliteratur mit zweihundertsiebzig Einträgen ist chronologisch nach Entstehungszeit und Erstveröffentlichung von 1954 bis 2004 geordnet. Die Sekundärliteratur mit fünfhundertneunzig Einträgen konzentriert sich auf wichtige Arbeiten, zumeist in deutscher Sprache. Zusammen finden sich in diesem Verzeichnis achthundertsechzig Einträge. Nachdem 2018 unter dem Titel Wir fühlen, dass wir unter Aufgaben wandeln eine Sammlung mit Aufsätzen zu Leben und Werk von Jacques Derrida erschien, und bereits 2011 eine erste Bibliographie über Jacques Derrida veröffentlicht wurde, liegt mit dieser Bibliographie zu Leben und Werk des Philosophen eine Ergänzung vor, die für eine Beschäftigung mit diesem nicht nur als zweckmäßig, sondern auch als unverzichtbar erscheint.