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Die Autorinnen und Autoren der Bukowina verband im 20. Jahrhundert eine enge Beziehung zu Räumen und Landschaften. Geprägt wurde sie von Exil und Vertreibung, dem wiederholten Verlust von Heimat in all ihren Versionen sowie von der Shoah, dem Leben im Ghetto und der ewigen Suche nach Vergangenheitslandschaften und Identität. Alexandra Pătrău untersucht die Werke zehn deutschsprachiger Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus der Bukowina nach 1918: Rose Ausländer, Klara Blum, Paul Celan, Robert Flinker, Alfred Gong, Alfred Margul-Sperber, Gregor von Rezzori, Moses Rosenkranz, Immanuel Weissglas und Victor Wittner. Ihre Analyse basiert auf den Theorien des spatial turn und des topographical turn sowie auf den zentralen Begriffen Raum, Landschaft und Ort. Ob als Mnemotopos, Heterotopie, Utopie, Chronotopos, als Kindheitslandschaft oder Todeslandschaft – Räume sind für die Czernowitzer Literaten zentral. Durch diese spezifische literarische Geografie sind ihre Werke wie ein Wurzelgeflecht miteinander verwoben.