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Sehflächen sind Flächen, auf denen Texte und Bilder in geplantem Layout gemeinsame Bedeutungseinheiten bilden – zum Beispiel Plakate, Warenverpackungen, Zeitschriften, Bildschirme. Sie eignen sich als effiziente Instrumente schneller und komplexer Information. Wenn der Alltag immer stärker durch das Lesen von Bildern geprägt ist, stellt dies die Sprachwissenschaft vor neue Herausforderungen. Antworten liefert eine dezidierte Sehflächenforschung, in die Ulrich Schmitz in zwei Bänden kompakt einführt. Text-Bild-Gefüge haben unsere Art zu lesen längst verändert. Doch wie sind Sehflächen eigentlich aufgebaut? Und wie verstehen wir sie richtig, statt sie blind zu konsumieren? In diesem Band stellt Ulrich Schmitz konkrete Themen der Sehflächenforschung vor und verdeutlicht ihr Erkenntnispotenzial für die Linguistik. Darüber hinaus gibt er wertvolle Anregungen für die Lesedidaktik.