Hajo G. Meyer, geb. 1924 in Bielefeld, gest. 2014 in Heiloo/Niederlande, flüchtete 1939 nach Holland und lebte ein Jahr im Untergrund. 1944 wurde er nach Auschwitz deportiert. Er überlebte dort zehn Monate. Nach dem Krieg studierte er Theoretische Physik und arbeitete nach seiner Promotion in der Forschungsabteilung bei Philips, die er später auch leitete. 1984 wurde Hajo G. Meyer pensioniert und war fortan als Geigenbauer tätig. Seit 2002 sind von ihm das Buch Das Ende des Judentums sowie zahlreiche Essays und Artikel erschienen.