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Generative Künstliche Intelligenz verändert sprachliche und literarische Lernprozesse grundlegend. Was bedeutet diese Entwicklung für einen Deutschunterricht, in dem Lernen an Körper, Wahrnehmung, Emotion, Erfahrung und soziale Beziehung gebunden ist? Die Beiträge dieses Bandes verbinden kognitionswissenschaftliche, leibphänomenologische, medientheoretische und deutschdidaktische Perspektiven. Sie untersuchen Unterschiede zwischen menschlicher und künstlicher Kognition, transhumanistische Zukunftsentwürfe sowie die Materialität und Leiblichkeit von Texten. Darüber hinaus diskutieren sie die körperlich wirksame Erscheinungsweise von Chatbots und die emotionalen Dynamiken in Mensch-KI-Dialogen. Hinzu kommen Analysen zu digitaler Schriftlichkeit, Lesetraining und literarischem Schreiben. So entsteht ein breites Bild der Chancen, Grenzen und Spannungen generativer KI für den Deutschunterricht – mit besonderem Blick auf Leiblichkeit, Materialität, Affektivität, Ko-Präsenz und ästhetische Praxis.